Allgemeine
Erklärung
Genetische Ursachen
Wie erkennt man Legasthenie/Dyskalkulie?
Wie erkennt man LRS/Rechenschwäche?
Was ist zu tun?
Die Förderung
Unterschied LRS/Legasthenie
Die AFS-Methode
A steht für Aufmerksamkeit
F steht für Funktionen
S steht für Symptom
Begleitsymptome
Praktische Ideen für den
Unterricht
Wichtige Internetlinks
QRM Seite 1 QRM Seite 2
QRM als PDF 3MB
S
steht für Symptom
Das Symptomtraining ist das Arbeiten an den Fehlern. Auch legasthene/ dyskalkule Kinder erlernen das Schreiben, Lesen und Rechnen durch das Üben. Wichtig ist nur, dass das Erlernen und Vertiefen langsam und stetig passiert und mit der Steigerung der Aufmerksamkeit und der Schärfung der Sinneswahrnehmungen einhergeht. Das Lernen muss mit allen Sinnen erfolgen. Das legasthene/dyskalkule Kind begreift am besten durch das Angreifen. Man sollte daher dem Kind ermöglichen, sich Buchstaben und Wortbilder auch dreidimensional zu merken. Viele Wörter werden zwar auf herkömmliche Art und Weise gespeichert, indem die Kinder von der Tafel oder vom Schul- ins Hausübungsheft schreiben. Doch meistens sind es die einfachen, sogenannten leichten Wörter, die sie absolut nicht behalten können. Hier kann eine dauerhafte Abspeicherung nur durch genaue Worterarbeitung gewährleistet werden. Eine persönliche Fehlerwörterliste des Kindes ist zu erstellen, diese ist dann kontinuierlich abzuarbeiten.
Diese Wörter werden in drei Stufen erarbeitet:
WORTBILD - WORTKLANG - WORTBEDEUTUNG
In das Symptomtraining fällt auch eine besondere Lesemethode sowie eine besondere Methode des Rechnenerlernens. Besonders wichtig ist, dass das Kind genügend Zeit für das Erlernen des Schreibens, Lesens und Rechnens bekommt. Besonders viel Lob, auch nur für kleine Lernfortschritte, ist die beste Motivation.